Die Anträge würden aber bis zu einer Gerichtsentscheidung ruhen, um eine Massen-Klagewelle zu verhindern, hieß es weiter.
Nach Angaben des Deutschen Beamtenbundes NRW sind landesweit 226 000 Staatsdiener von den Nullrunden beziehungsweise geringen Tariferhöhungen betroffen, die das Land NRW beschlossen hat. Das im Juli 2013 verabschiedete Gesetz sieht eine Erhöhung von 5,6 Prozent lediglich für Beamte der unteren Besoldungsgruppen vor. Die mittlere Ebene erhält nur ein Prozent mehr Geld, den Beamten und Pensionären der höchsten Besoldungsgruppen hatte die Landesregierung zwei Nullrunden verordnet.
Mit der Besoldungsentscheidung will das Land NRW eine „Gerechtigkeitslücke“ zwischen den Einkünften verkleinern. Eine komplette Übertragung der Angestellten-Tarife der Länder auf die Beamten wäre nicht finanzierbar gewesen, argumentierte die Landesregierung 2013.