Sie buchte damit zu einem sehr frühen Zeitpunkt des Wettkampfjahres ihr WM-Ticket. Den Sieg holte sich die Polin Justyna Kowalczyk, die in Abwesenheit der norwegischen Weltcup-Spitzenreiterin Marit Björgen klar dominierte und die Finnin Anne Kyllönen sowie Maiken Caspersen Falla aus Norwegen mit großem Vorsprung auf die Plätze verwies. Kyllönen kletterte zum ersten Mal in ihrer Karriere auf das Siegerpodest.
Zeller, ohnehin eine Klassikspezialistin, lief bei besten äußeren Bedingungen ihr eigenes Tempo und hielt sich aus den verschiedenen Positionskämpfen heraus. Der Lohn für die Leistung war das WM-Ticket, das vor ihr bereits Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Nicole Fessel (Oberstdorf) gebucht hatten.
Herrmann zeigte auch auf der 10-Kilometer-Distanz ihr gewachsenes Leistungsvermögen und wurde 19. Lediglich Stefanie Böhler, die im Sommer eine schwere Operation überstanden hatte, kommt noch nicht wie gewünscht zum Zuge. Die Ibacherin belegte Platz 37.