Gegen 21 Uhr hatte die Polizei Hinweise auf einen Randalierer im Hausflur eines Mehrfamilienhauses an der Spandauer Straße erhalten. Im Hausflur trat der 55-Jährige wahllos gegen die Wohnungstüren anderer Bewohner. Als er von den Beamten kontrolliert wurde, blendete der Mann die Beamten zunächst mit einer Taschenlampe und verhielt sich laut Polizei äußerst unkooperativ. Da er sich gegen eine Durchsuchung wehrte, wollten ihn die Beamten fesseln. Dabei wehrte er sich heftig gegen die Maßnahmen und trat nach den Einsatzkräften.
Hierbei traf er laut Polizeiangaben einen Beamten im Genitalbereich, der später ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Unter übelsten Beschimpfungen und Beleidigungen transportierten mittlerweile eingetroffene Unterstützungskräfte den Randalierer zur Polizeiwache. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Der Mann verblieb im Zentralgewahrsam am Jürgensplatz. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung.