Den Plan sprengen werden aber auch noch nicht einkalkulierte Investitionen für Schulen (Dürer-Kolleg), Bäder oder Kitas — es sei denn, da bleibt es auch 2016 bei Versprechungen. Doch mit der Taktik, Grundsatzbeschlüsse zu fassen, dann aber die konkrete Finanzierung und den Bau auf die lange Bank zu schieben, hat schon die Regierung Elbers bei den Bürgern Schiffbruch erlitten.
Wie angesichts der vielen teuren Baustellen in Düsseldorf die Kasse schon 2017 wieder im Plus (siehe Grafik) sein soll, ist schleierhaft. Das ist schönfärbende Zukunftsmalerei. Nein, um echtes Sparen kommt die Stadt nicht mehr herum, sonst ist die Schuldenfreiheit perdu. Und das wäre fatal.