So manches Horrorszenario vom Carlsplatz, das derzeit entworfen wird, um ein Eingreifen der Stadt zu begründen, ist völlig übertrieben. Etwa die Mär, der Markt müsse die Konkurrenz eines neuen Groß-Supermarktes mit Gastro-Ständen im ehemaligen Kaufhof an der Berliner Allee fürchten. Das ist viel zu weit weg — räumlich wie gedanklich. Gefragt ist vor allem ein guter Mediator.
Ehemals ziemlich beste Freunde
Auf dem Carlsplatz ist es wie überall im Leben: Wenn sich ziemlich beste Freunde zerstreiten, ist die Niedertracht oft ziemlich groß. In einer solchen Gemengelage sollte sich die Stadt auf eine Vermittlerrolle beschränken.
23.07.2015
, 19:45 Uhr