Der 29-Jährige wird verdächtigt, sich zwischen Juli und Ende September 2014 in Syrien an Kampfhandlungen im Krisengebiet beteiligt zu haben. Darüber hinaus steht er im Verdacht, dass er dort den Umgang mit der Waffe lernte. Seit seiner Rückkehr im Oktober 2014 stand er unter Beobachtung des hiesigen Staatsschutzes. Anfang 2014 erwirkten die Behörden gegen ihn ein Ausreiseverbot.
Aufgrund neuer Beweismittel, die laut Düsseldorfer Staatsanwaltschaft die Beteiligung des 29-Jährigen an Kampfhandlungen in Syrien belegen - und dem Bekanntwerden seines Vorhabens, trotz Ausreiseverbotes in die Türkei auszureisen - beantragte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf vergangene Woche einen Haftbefehl gegen ihn.
Am Düsseldorfer Flughafen griffen die Einsatzkräfte nun zu. Der Verdächtige ließ sich widerstandlos festnehmen. Er wurde noch am Tag der Festnahme in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.