Männer ziehen da durchaus gleich. Stets geht es dabei um die Oberfläche, nicht um Herzenswärme. Die Messlatte legen Modeschöpfer, Werbeagenturen und die Titelbilder von Hochglanzmagazinen auf. Makellosigkeit, Vollkommenheit, Jugendlichkeit geben sie vor. Doch die sind oft erst nach stundenlanger Bildbearbeitung erreicht.“
Es herrsche Gruppendruck. „Doch wer selbstbewusst ist, braucht kein ,Ersatzteillager‘“, sagt Rupp, „Wer aus der eigenen Mitte strahlt, muss nichts verändern, ist attraktiv, auch mit leicht krummer Nase. Wer sich an die Schönheit klammert, ist ein sicherer Kandidat für Depressionen.“ Es gibt auch andere Aussagen. So meint TV-Frau und Ärztin Marianne Koch zum Facelift: „Ich lasse mir doch mein Leben nicht aus dem Gesicht schneiden.“