Dass es dafür nun auch Knöllchen gibt, ist keineswegs „unverschämt“, wie von einer Dame am See gesagt, sondern lediglich Recht und Pflicht der Behörden.
Es ist aber keineswegs so, dass am Königshütte-See ausschließlich betrunkene Vandalen herumlaufen, die zuvor die Eisentore mit der Flex zerstört haben. Und aggressiv oder gar gewalttätig ist dort möglicherweise auch nur ein geringer Teil der Besucher. Dies hat nicht zuletzt der WZ-Besuch auf dem Gelände gezeigt. Von daher war die Darstellung der Kempener Verwaltung im jüngsten Hauptausschuss überzogen. Die Behörden sollten weiterhin besonnen — in kurzen Abständen — Kontrollen durchführen. Wer mehrfach eine Strafe zahlen muss, überlegt sich den illegalen Badespaß vielleicht doch zweimal. Dann ist der Eintritt im Aqua-Sol oder in der Blauen Lagune doch günstiger.