Stadtbibliothek Kempen Erste bundesweite Nacht der Bibliotheken

Kempen · Dass man in Bibliotheken viel mehr machen kann als nur zu lesen und Bücher auszuleihen, wissen noch nicht alle. Die Nacht der Bibliotheken möchte auf das vielfältige Angebot aufmerksam machen – zum ersten Mal bundesweit.

Die Bibliothek befindet sich in der zweiten Etage des Kulturforums Franziskanerkloster.

Foto: Marc Schütz

(szo) Zum ersten Mal findet am Freitag, 4. April, bundesweit die Nacht der Bibliotheken statt. Die Kempener Stadtbibliothek ist dabei. Unter dem Motto „Wissen, Teilen, Entdecken“ öffnen über 1600 kleine und große Bibliotheken ihre Türen für diverse Aktionen und Veranstaltungen. In Kempen gibt es am kommenden Freitag von 18 bis 22 Uhr Programm.

Mit dabei ist zum Beispiel Plattenjockey Volkmar Hess mit seinen Tanz-Schallplatten und einer Sonderausstellung des Internationalen Phono- und Radio-Museums Dormagen. Um 18.30 Uhr kann man in einem Workshop mit Tanzlehrerin Ulrike Pettauer Linedance lernen. Der Nabu ist mit einem Informationsstand vertreten und bietet eine persönliche Beratung, was man für Natur und Umwelt tun kann. Außerdem sind Kempener Schachfüchse für eine Schachpartie zu haben. Von 19 bis 21 Uhr haben Freunde des Videospiels die Möglichkeit, in einem Mariokart-Turnier gegeneinander anzutreten. Alle Angebote sind kostenfrei. Für die Verpflegung sorgt der Förderverein der Stadtbibliothek.

Die erste Nacht der Bibliotheken fand im Jahr 2005 in Nordrhein-Westfalen statt, organisiert vom Verband der Bibliotheken des Landes NRW (vbnw). Alle zwei Jahre sind weitere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg sowie Bibliotheken aus Dänemark, Belgien und Südtirol hinzugekommen.

Mit der Nacht der Bibliotheken möchten der Deutsche Bibliotheksverband und seine 16 Landesverbände bundesweite Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Angebote und Services von Bibliotheken richten und die Menschen einladen, ihre Bibliotheken neu zu erleben.

Die Schirmherrschaft in diesem Jahr übernimmt Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten. In ihrem Grußwort unterstreicht sie: „Bibliotheken sind Orte, an denen Geschichten und Informationen geteilt werden. Und sie sind ein Ort, an dem Neues entdeckt werden kann. Ich wünsche allen Beteiligten viel Freude, spannende Entdeckungen und netten Austausch mit Bekannten und Fremden.“