Das Auswärtige Amt ging am Donnerstag (10. März) davon aus, dass sich derzeit noch rund 200 bis 250 Deutsche in der Hauptstadt Sanaa und anderen Landesteilen aufhalten. Vor Reisen in den Jemen warnt die Bundesregierung bereits seit längerer Zeit.
Der von Regimegegnern bedrängte Präsident Ali Abdullah Salih versprach am Donnerstag eine umfassende Verfassungsreform. Seit Wochen fordern Demonstranten den Rücktritt Salihs, der in Sanaa seit 1978 an der Macht ist. Bislang hatte er lediglich angekündigt, 2013 nicht mehr für das höchste Staatsamt zu kandidieren. Während der wochenlangen Kundgebungen eröffneten Sicherheitskräfte immer wieder das Feuer.