Einsatz für die Feuerwehr in Kempen Zwei Menschen bei Brand verletzt – Hund gerettet

Kempen · Bei einem Brand an der Einsteinstraße in Kempen wurde am Donnerstagabend ein älteres Paar verletzt. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und rettete auch den Nachbarshund.

Als die Wehr eintraf, war das Reihenhaus schon ganz verraucht.

Foto: Norbert Prümen

(biro) Die Kempener Feuerwehr hat am Donnerstagabend im Hagelkreuz-Viertel in Kempen einen Brand gelöscht, bei dem zwei Menschen verletzt wurden, und einen Nachbarshund gerettet. Um 17.56 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Wehrleute des Löschzugs Kempen und der Löschgruppe Unterweiden rückten zur Einsteinstraße aus. Dort war es in einem Reihenhaus zu einem Kellerbrand gekommen.

Als die Wehrleute an der Einsteinstraße ankamen, war das Haus schon stark verraucht. Unter Atemschutz gingen drei Trupps zur Brandbekämpfung vor. Mit zwei Strahlrohren bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer und konnten es so unter Kontrolle bringen. Der 85-jährige Bewohner des Hauses und seine 82-jährige Ehefrau wurden bei dem Brand verletzt. Sie hatten das Haus selbst verlassen, hieß es von der Feuerwehr. Laut Polizei wurden der 85-jährige Mann und seine 82-jährige Frau leicht verletzt, die beiden wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Um ausreichend Einsatzkräfte für die Brandbekämpfung im Haus zu haben, wurde auch noch der Löschzug Schmalbroich hinzugezogen. Dessen Mitglieder waren ganz in der Nähe, weil sie kurz zuvor einen kleinen Einsatz gehabt hatten, um eine Person hinter einer Tür zu befreien – so waren die ersten beiden Fahrzeuge der Schmalbroicher sofort da. Der Feuerwehr gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Bei der Erkundung stellten die Wehrleute auch fest, dass Rauch durchs offene Fenster ins Nachbarhaus eingedrungen war. Um eine Gefährdung möglicher Anwesender auszuschließen, verschaffte sich die Feuerwehr Zutritt zu dem Gebäude. Dabei fanden die Wehrleute einen Hund, der allein im Haus war. Sie brachten ihn nach draußen und kümmerten sich so lange um ihn, bis der Besitzer eintraf. Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei im Einsatz. Ob möglicherweise ein technischer Defekt zum Brand geführt haben könnte, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Hinweise auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.