Dormagen: Dringende Hilfe für Waisen im Iran
Der Verein Palme Bam unterstützt iranische Erdbebenopfer.
Dormagen. Es ist der 23.Dezember 2003. Für die Stadt Bam im Südosten des Irans schlägt die Stunde Null. Ein Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richterskala sucht die 100000-Einwohner-Stadt heim. Mehr als die Hälfte der Einwohner finden in den Trümmern den Tod, mehr als 7000 Kinder verlieren Mutter oder Vater, beide Eltern oder ihre gesamten Familien.
Palme Bam sammelt Geld durch verschiedene Aktionen. Erst kürzlich waren 200 Besucher auf einer Benefizgala in der Dormagener Kulturhalle. "Das war ein voller Erfolg. Über die Hilfsbereitschaft der Dormagener war ich begeistert", erinnert sich der in Düsseldorf praktizierende Zahnarzt Banivaheb. Ebenfalls vermittelt die Initiative Patenschaften für Kinder. "50 Euro im Monat ermöglichen einem Kind ein Leben ohne Mangel", so Banivaheb.
www.palme-bam.org