Bei loser Ware wie Brot, Torten, Fisch oder Wurstwaren müssten keine Zutaten angegeben werden, die Allergien auslösen könnten, warnt Sandra Liebsch von der Neuen Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern in Rostock. Feinkostsalate würden oft mit Milchprodukten hergestellt, Wurstwaren könnten Milcheiweiß und Brotwaren Gluten enthalten. Menschen mit entsprechenden Lebensmittelallergien sind laut Liebsch daher gut beraten, sich einen Bäcker oder Fleischer zu suchen, der sich mit Allergenen und Zusatzstoffen auskennt.
Bei loser Ware müssten nur der Preis, die Verwendung von Zusatzstoffen sowie spezielle Behandlungsverfahren angegeben werden, bei Obst- und Gemüse auch das Herkunftsland. Bei verpackten Lebensmitteln hingegen müssen die 14 Hauptallergene wie Milch, Erdnüsse oder Sellerie im Zutatenverzeichnis aufgelistet sein. Eine neue EU-Lebensmittel-Informationsverordnung schreibt dies auch für unverpackte Lebensmittel vor, für Händler verpflichtend ist sie allerdings erst ab Dezember 2014.