„Die nordrhein-westfälische Landesregierung sollte nach dem verheerenden Echo auf den Verkauf der zwei Warhol-Werke aus dem Bestand der Westspiel GmbH nun aufwachen und bei den geplanten Kunstverkäufen des WestLB-Nachfolgers Portigon eingreifen“, forderte Verbandspräsident Christian Höppner am Dienstag. „Neben dem drohenden Kulturgutverlust steht die kulturpolitische Reputation des Bundeslandes auf dem Spiel.“
Portigon hatte ankündigt, seine gesamte Kunstsammlung zu verkaufen, die indirekt dem Land gehört. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte angedroht, notfalls einzugreifen.