Vielmehr geht es um Teilhabe. Vor allem für solche Kinder, die aus wirtschaftlich schlechter gestellten Haushalten kommen, und deren Eltern sich die Mitgliedschaft in einem Verein nicht leisten können. Durch das Projekt haben nun auch diese Kinder die Chance, regelmäßig mit guten Bällen, Schuhen und Trikots unter Anleitung von ausgebildeten Trainern Fußball zu spielen. Und vor allem: ein Gemeinschaftsgefühl innerhalb einer festen Gruppe zu erleben. Nicht umsonst weißt Wilfried Woyke darauf hin, dass er den Kindern vor allem die Werte einer Mannschaft und des Fair Plays beibringen will. Nichts ist dafür so gut geeignet wie der Sport.
Man kann nur hoffen, dass der Fürstenplatz nicht der einzige Ort bleibt, an dem die Straßenfußballer aus der Nachbarschaft trainiert werden. Denn auch in anderen Stadtteilen gibt es Kinder, die sich wünschen, in einer echten Mannschaft Fußball zu spielen.