Neu-Millionärin Marina Schumann: „Wir wollen gar nicht viel ändern“
Marina Schumann gewann bei der NKL-Show viel Geld. Dennoch ist sie bescheiden geblieben.
<strong>Strümp. Ein halbes Jahr ist es her, dass Marina Schumann den Blackout ihres Lebens hatte. "Ich habe keine Erinnerung an die After-Show-Party", sagt die Strümperin. Diese Lücke hat sie mittlerweile gefüllt: Nicht nur durch das Studium des Videobandes, das die Mega Clever-Show zeigt, in der Marina Schumann im November eine Million Euro gewonnen hat. Nein. Zur nächsten Show und After-Show-Party im Mai wurden sie und ihr Mann erneut nach Berlin geladen: Ein Ausflug, den sie diesmal bis zur letzten Sekunde entspannt auskosten konnten, denn für das Strümper Ehepaar stand nichts mehr auf dem Spiel.
Ähnlich zufällig und entspannt waren die beiden allerdings auch im November vergangenen Jahres in die Hauptstadt gereist: Die 42-Jährige hatte sich Wochen zuvor zum Kauf eines Lotterieloses überreden lassen und war als Kandidatin nach Berlin eingeladen worden.
Den Anflug von Aberglauben hatte sie zuvor nicht ernst genommen: "Wir wohnten in Hotelzimmer 336, ich war Kandidatin 36 - das war mir schon komisch vorgekommen." Aber noch nie hatte sie etwas gewonnen - also kein Grund zur Aufregung.
Um eine Million Euro reicher wachte sie am Tag danach im Hotel auf - und konnte ihr Glück erst glauben, als ihr die Mit-Kandidaten beim Frühstück gratulierten. Aha, doch nicht nur geträumt.
Erschlagen und erschöpft von den Eindrücken kamen sie und ihr Mann am Osterather Bahnhof an, wo Marina Schumanns Bruder Norbert Betz seinen ersten Eindruck ganz uncharmant auf den Punkt brachte: "Ihr seht ja völlig fertig aus!"
Schrecklich anstrengend seien die zwei Wochen danach bis zur Ausstrahlung der Show gewesen. Das Paar war zum Schweigen verpflichtet. Das hatte auch Positives: Man konnte sich an den neuen Reichtum gewöhnen - "Nach einem ersten Gespräch bei unserer Bank wusste ich erst mal gar nix mehr!" - und Fakten schaffen: Die beiden erfüllten Marina Schumanns Herzenswunsch und kauften das Elternhaus.
Heute, ein halbes Jahr später, funktioniert das Leben fast wie zuvor: Ehemann Peter arbeitet immer noch im Stahlhandel, Buchhalterin Marina Schumann macht ihre Zahlenspiegel weiter auf 400-Euro-Basis, und auch die Söhne Patrick (13) und Tobias (15) haben keine Wünsche geäußert: "Eigentlich hat sich nichts verändert. Ich achte noch genauso aufs Geld wie früher."
Und die Freunde? "Es gab nur positive Reaktionen." Schwierigkeiten seien auch Patrick und Tobias aus dem plötzlichen Reichtum nicht erwachsen, zumal die Erfüllung des mütterlichen Herzenswunsches ja schon einen Großteil des Geldes verschlungen habe.