Mitgliederversammlung Wuppertaler „Sudbürger“ geben vielseitige Jahrespläne bekannt

Wuppertal · Von Lesungen bis Pop-up-Biergarten.

Ein fleißiger Vorstand: (von links) Gerrit Langefeld, Susanne Schmahl und Guido Pepke.

Foto: Jörg Beckmann

In der vergangenen Woche ist der Bürgerverein des südlichsten Quartiers von Wuppertal in der Nikodemuskirche zu seiner Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Neuwahlen standen dabei nicht auf der Tagesordnung, aber es benötigte dafür umso mehr Zeit, die Pläne für 2025 vorzustellen, denn davon gibt es einige.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für das traditionelle Osterfeuer, die schon mit dem Einsammeln von Tannenbäumen nach der Weihnachtszeit anfingen. Jetzt werden die Helfer gesucht und eingeplant, die sich rundherum einbringen können. In diesem Jahr wird dabei erstmals mit Wertmarken zum Abstreichen gearbeitet.

Auch dem Ziel, die Räume der Nikodemuskirche weiter mit Veranstaltungen zu beleben, bleibt der Verein treu. Am 30. April wird zum Beispiel der nächste Blutspendetermin dort ausgerichtet, und der Verein hofft auf rege Beteiligung. Zu einem interessanten Gesprächs- und Informationsabend wird dort für den 14. Mai eingeladen. Zu Gast sind Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal, sowie Holger Bramsiepe, Vorsitzender des Fördervereins Bundesgartenschau Wuppertal 2031, um zur aktuellen Planung zu referieren, aber auch um die Auswirkungen für das Quartier im Gespräch zu erörtern.

Im Mai wird auch eine Reihe von Lesungen in der Nikodemuskirche beginnen, die in Kooperation mit der Buchhandlung Nettesheim entsteht. Den Auftakt macht der Cronenberger Krimi-Autor Dirk Osygus am 21. Mai, gefolgt von Manuela Sanne, die am 10. September ihren Nordsee-Krimi „Mord bei Schietwetter“ vorstellt. Weitere Lesungen sind derzeit noch in Planung.

Das gemeinsame Sommerfest der Sudberger Vereine unter dem Motto „Herzenssache Sudberg“ ist für den 4. und 5. Juli angesetzt, jedoch unter Vorbehalt, da die Heinz-Schwaffertz-Arena an der Riedelstraße einen neuen Kunstrasen bekommt und noch nicht punktgenau mit der Fertigstellung zu planen ist. Wegen der Fußball EM ging das Fest rund um den Sportplatz im vergangenen Jahr drei Tage, doch diesmal sind nur der Freitag und der Samstag vorgesehen. Zum Jahresende wird für 6. Dezember zum 4. Sudberger Adventszauber eingeladen.

Noch in der Planung, aber im Auge zu behalten

Es ist im Gespräch, von Mai bis September eine Art Pop-up-Biergarten auf dem Parkplatz der Nikodemuskirche an der Teschensudberger Straße zu errichten. Es sollen Bierzeltgarnituren aufgestellt werden, ein Kühlwagen für Flaschengetränke und auch ein Grill, auf dem man selbst Mitgebrachtes brutzeln kann. Eventuell steht im Herbst ein zweiter Workshop der „muTiger-Stiftung für mehr Zivilcourage“ an, was sich aber erst im Sommer klären wird. Zudem wird an der Organisation eines Informationsabends der Polizei gearbeitet rund um die Themen Einbruch und Schutzmaßnahmen dagegen.

In Bezug auf Neuinvestitionen denkt der Verein darüber nach, sich eine ausbaufähige Weihnachtsbeleuchtung zuzulegen. Dies wären LED-Sterne, die an den Straßenlaternen angebracht werden können. Alternativ steht auch ein eigener professioneller Glühweinkocher zur Diskussion.

Inspiriert durch das „WDR 2 Weihnachtswunder“ versucht Gerrit Langefeld, Vorsitzender der „Sudbürger“, eine Kooperation der Wuppertaler Bürgervereine ins Leben zu rufen und steht derzeit in Gesprächen mit dem Stadtverband. Zu allen von den Vereinen organisierten Veranstaltungen sollen Sparschweine aufgestellt werden. Das gesammelte Geld würde dann zum Jahresende an die Kindertafel gehen. Da steht ordentlich was an, und der Bürgerverein ist für alle helfenden Hände dankbar. Auch das Übernehmen kleinerer Aufgaben ist willkommen.