Nach WZ-Bericht Wuppertaler Wirtschaftsdezernentin will Circular Valley mehr unterstützen

Wuppertal · Nachdem Start-ups keine Flächen in Wuppertal gefunden hatten, hat Sandra Zeh nun zum Lösungsgespräch geladen.

Foto: ANNA SCHWARTZ

Einige Start-ups, die in den vergangenen Jahren durch das Circular Valley nach Wuppertal gekommen sind, hätten sich gerne auch hier niedergelassen und ihr Unternehmen aufgebaut. Aufgrund fehlender Flächen und bislang wenig Unterstützung bei der Bewältigung der deutschen Bürokratie sind diese Pläne gescheitert (die WZ berichtete). Die Start-ups sind in andere Regionen Deutschlands oder ins benachbarte Ausland gegangen.

Nun hat sich Wuppertals Wirtschaftsdezernentin eingeschaltet und Circular Valley-Gründer Carsten Gerhardt zum Gespräch eingeladen: „Dabei soll es um die Frage gehen, wie die Stadt Wuppertal das Circular Valley besser unterstützen kann und wie die Stadt das Circular Valley auch besser nutzen kann“, so die Dezernentin. Schon in der vergangenen Woche hatten auch Eva Platz, Vorständin der Wirtschaftsförderung, und Ludger Kineke (CDU), der dem Wirtschaftsausschuss vorsitzt, ihren Willen bekundet, gemeinsam Lösungen zu suchen.

Das größte Problem sind die fehlenden Industrieflächen. Büroflächen gibt es durchaus, die Dezernentin verweist da unter anderem auf das Angebot W-Tec, das darüber hinaus auch Unterstützung bietet: „Das W-Tec hat auch ein umfassendes Beratungsangebot rund um das Thema Existenzgründung. Gemeinsam mit der Bergischen IHK und dem Startup-Center der Uni Wuppertal ist Wuppertal da im Bereich Beratung sehr gut aufgestellt.“

Auch die Wirtschaftsförderung könne sowohl bei der Suche nach Räumlichkeiten und Fläche helfen. Mit der neuen Vorständin und der kürzlich vorgestellten neuen Strategie der Wirtschaftsförderung könnte nun auch von dieser Seite tatsächlich mehr Bewegung in die Sache kommen, zumal auch eine Personalaufstockung mit dem Konzept einhergeht. „Aber es ist leider ein bekanntes Problem, dass Wuppertal knapp an Gewerbeflächen ist. Der Stadtrat und die Stadtgesellschaft haben dies im Sommer ausgiebig diskutiert. Mit dem Schaeffler-Gelände wird momentan auch sehr positiv gezeigt, wie intensiv wir uns um die Nutzung ehemaliger Industrieflächen im Bestand kümmern“, sagt die Dezernentin.