Vox-Show Wuppertalerin nimmt an der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ teil
Wuppertal · Kochen unter dem Druck der Kameras - das musste Sarah Kremser im Rahmen ihrer Teilnahme beim Perfekten Dinner.
Kochen ist für Sarah Kremser mehr als nur die Zubereitung von Speisen – es ist ein Stück Heimat, ein Zusammenkommen mit der Familie und Leidenschaft: „Ich habe versucht, Sachen, die ich aus meiner Kindheit kenne oder gerne esse, mit meiner persönlichen Note zu kreieren“, erzählt sie. So kredenzt die 27-Jährige für die Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ ein Menü unter dem Titel „Good Old Classics Reloaded“ und setzt damit auf eine Mischung aus Tradition und Moderne. Als Vorspeise gibt es selbst gemachte Pierogi mit Schmand-Sahne-Soße, einem Klecks „Smietana“ (polnische saure Sahne), Lauchöl und Kaviar. Das Sonntagsessen Roastbeef vom Kalb mit Kräuterseitlingen und karamellisierten Möhren neben einer Sellerie-Kartoffel-Espuma mit einer kräftigen Jus und süßem Zwiebelgelee bildet die Hauptspeise. Ein Crema-Catalana-Eis mit Karamell zu gebratener Birne, Birnengelee und Crumble runden das Essen ab.
Die Teilnahme an solch einer Sendung ist nicht leicht: In der Küche steht ein Kamerateam, im Esszimmer warten hungrige, bewertende Gäste, und kleine Patzer können Punkte kosten „Das war definitiv eine neue Herausforderung. Ich war zum Glück nicht am ersten Tag direkt dran“, sagt die Projektmanagerin. Besonders das Kochen vor laufender Kamera war ungewohnt für die junge Wuppertalerin: „Ich mag es eigentlich nicht, wenn man mir auf die Finger schaut.“ Vor dem Stress in der Küche blieb sie nicht verschont. „Man ist schon nervöser und aufgeregter vor der Kamera. Ein paar Dinge haben nicht geklappt, wie ich wollte“, gibt sie zu. Beim nächsten Mal würde die Hobby-Köchin zum Beispiel für eine bessere Wärmebrücke sorgen, damit das Essen nicht kalt wird.
„Am Anfang war ich etwas peinlich berührt“
Was ursprünglich als gesellige Runde beginnt, wird spätestens bei der Punktevergabe zum Wettkampf, weiß die Wuppertalerin. Ihre Bewertungskriterien sind klar: Würzung, Temperatur, Anrichten, Aufwand und Gastgeberqualitäten. Trotz des Wettkampfes verstanden sich die Teilnehmer untereinander gut. „Man wird mit Wildfremden zusammengewürfelt und entweder es klappt oder es klappt nicht“, hebt Sarah Kremser hervor. Doch über Gemeinsamkeiten entwickelte sich schnell eine Verbundenheit. Zum Beispiel hat jeder Teilnehmer einen Hund.
Besonders spannend war für die Hobby-Köchin, sich selbst im Fernsehen zu sehen. „Was ich ganz furchtbar finde, ist, wenn man das erste Mal seine eigene Stimme hört. Am Anfang war ich etwas peinlich berührt“, erinnert sie sich, „als ich mich selbst beim Kochen gesehen habe, dachte ich mir, das sieht unprofessionell aus. Da hätte ich manches anders gemacht.“
Noch mal beim perfekten Dinner teilnehmen will Kremser nicht. Das sei eine einmalige, spannende, aber auch stressige Erfahrung gewesen. Gastgeber für private Einladungen ist sie aber weiterhin gerne. Ob sich Sarah Kremser mit ihrem Menü gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, erfahren die Zuschauer heute Abend, 19 Uhr, auf Vox.