Nervige Selfie-Touristen! Und ständig diese Influencer mit ihren Handykameras: Auf der Kanalinsel Guernsey wehrt man sich jetzt: „Als Schritt zur Eindämmung von Touristenmassen und zur Finanzierung der touristischen Infrastruktur kündigt Visit Guernsey die Einführung einer Selfie-Steuer an“, heißt es. „Ab sofort wird Reisenden eine geringe Gebühr für jedes Selfie berechnet, das an Orten wie Jerbourg, der Little Chapel oder Vazon Bay aufgenommen wird.“ Besucher hätten die wunderschönen Kulissen schon viel zu lange kostenlos genießen können. Die neue Selfie-Steuer berechnet für ein Standard-Selfie mit einer Person 75 Pence pro Foto. Gruppen-Selfies (zwei und mehr Personen) kosten 1,50 Britische Pfund (GBP). Influencer können immerhin ein 24-Stunden-Paket für unbegrenzte Selfies erwerben, Kostenpunkt: 35 GBP.
Zur Überprüfung wird modernste KI- und Geo-Lokalisierungstechnologie eingesetzt, die jedes Selfie sofort erkennt. Die Zahlung erfolgt bei der Abreise ganz bequem über automatische Terminals. Laut offiziellen Angaben werden die Einnahmen aus der Selfie-Steuer auch für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung verwendet. Super Einfall. Außerordentlich nachahmenswert für überlaufene Städte wie Barcelona oder Venedig. Doch die kommen nächstes Jahr am 1. April vielleicht auf noch ganz andere Ideen...