Rock-Kunst für Drogenhilfe

Am Wochenende lädt Rock am Turm zur Benefizausstellung in seine Räume in Lank ein.

Lank. An der Benefizausstellung "Rock’n’Roll” zugunsten der Drogenhilfe Düsseldorf wollten fast ein Dutzend Künstler mit ihren Arbeiten teilnehmen. Für die Eröffnung am kommenden Freitag von 19 bis 21 Uhr in Lank an der Kaiserswerther Straße 2 im Büro Kulturpunkt hat der Verein Rock am Turm als Veranstalter nun die Bilder von Detlev Foth, Ioana Luca, Manfred Bade und Helmut Krüger ausgewählt.

Porträts in Öl von Legenden wie Jimi Hendrix und Janis Joplin sind ebenso zu sehen wie die Charakterköpfe der Beatles und der Rolling Stones. Blues-Größen wie Johnny Winter reihen sich in die Galerie mit Kate Bush und Campino von den Toten Hosen ein.

Helmut Krüger gibt seinen Ölbildern mit Aerosmith-Sänger Steven Tyler und Stones-Mastermind Mick Jagger sogar noch eine dreidimensionale Note. Während Manfred Bade seine großformatigen Arbeiten "Lucy in the Sky with Diamonds I” und "II” nennt.

"Es ist faszinierend, was die Künstler mit wenigen Strichen auf die Leinwand zaubern”, sagt Wolfgang "Wölli” Rohde, der Motor von Rock am Turm. Ganz besonders gefällt ihm das von Detlev Foth gemalte Bild seines berühmten Freundes Campino, das in einer signierten und limitierten Auflage als Kunstdruck zum Preis von nur 25 Euro angeboten wird. 40 der exakt 100 Exemplare sind schon verkauft (dienstags und donnerstag 15 bis 18 Uhr im Kulturpunkt) oder bestellt (info@rockamturm.com). "Das lässt sich gut an”, finden auch Ralf Zenker und Uli Wetter von Rock am Turm. Der Erlös der Ausstellung wird der Drogenhilfe in Düsseldorf zugute kommen.

Nur die Versteigerung der fast 40 Jahre alten zwölfsaitigen Washburn-Gitarre im Originalkoffer macht immer noch Schwierigkeiten. Noch liegt kein Gebot für die Vintage-Gitarre - so heißen solche Sammlerstücke - vor. "Dann muss ich wohl das erste Gebot abgeben”, meint Wölli bierernst.

An anderer Stelle ist die Idee von der Ausstellung zeitgenössischer Kunst auf fruchtbaren Boden gefallen und wird unterstützt. Sowohl das Kulturamt der Landeshauptstadt als auch das in Meerbusch haben das Verschicken der Einladungen an ihren Verteiler übernommen. Ein Verlag aus Köln platziert die Flyer in rund 300 Lokalitäten im Großraum Düsseldorf. Volksbank und Wirtschaftsbetriebe Meerbusch unterstützen das Projekt ebenfalls.