Universität: Weltrang-Physiker und Studenten im Schloss
Der Rhein-Kreis Neuss will den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und den USA ausbauen.
<strong>Rhein-Kreis Neuss. Der Rhein-Kreis Neuss will den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und den USA ausbauen. Bei einer dreitägigen Fachtagung in Schloss Dyck verständigten sich bis Mittwoch Dozenten der University of New Mexico in der Stadt Albuquerque sowie Vertreter von Hochschulen im Umkreis und Landrat Dieter Patt auf eine intensive Zusammenarbeit in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen. Unter anderem schwebt den Beteiligten die enge Kooperation in Jura, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften und Geschichte vor. Auf deutscher Seite sind dafür etwa die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Fachhochschule für Ökonomie und Management Neuss/Essen sowie das Kreisgesundheitsamt im Boot. Voneinander und den gegenseitigen Erfahrungen profitieren, ist die Devise.
Namentlich das Schloss Dyck soll zum Zentrum des Austausches werden. Dort sollen bereits ab dem kommenden Jahr immer wieder Wissenschaftler und Studenten aus Deutschland und den USA, teilweise auch aus weiteren Ländern zusammenkommen. Für die Beteiligten der Fachtagung steht fest, dass es in Jüchen schon im kommenden Frühjahr ein Physik-Symposium mit weltweit führenden Wissenschaftlern geben wird. Wenige Monate später sollen Studenten aus New Mexico für vier Wochen nach Schloss Dyck kommen, um von dort ausgehend deutsche Universitäten und Unternehmen kennenzulernen.
"Eine sehr gute Initiative", lobte US-Generalkonsul Matthew G. Boyse gestern die Fachtagung und die weiteren Vorhaben. "Jeder Austausch zwischen Deutschland und den USA ist wichtig." Auf wissenschaftlicher Ebene sollten dafür nicht nur Universitäten von Weltruf kooperieren. Auch die Regionen New Mexico und Rhein-Kreis hätten eine Menge Know-How zu bieten.