Meinung WZ-Kommentar zur Zukunftswerkstatt: Die Sicht jungen Geistes
Wuppertal · Junge Menschen sollten viel umfangreicher dazu motiviert werden, sich mit neuen Ideen einzubringen.
Gleich zwei Punkte machen das Format einer Zukunftswerkstatt mit Schülerinnen und Schülern von der achten bis zur elften Klasse ebenso interessant wie aufschlussreich. Bei der Präsentationsrunde der zukunftsweisenden Ideen zog sich „Sorge“ wie ein roter Faden durch die Gruppen. Die Sorge vor Gegenwind, Widerstand und Argumenten verknöcherter Strukturen. Junge Menschen sollten viel umfangreicher dazu motiviert werden, sich mit neuen Ideen einzubringen, mitzugestalten und damit auch Verantwortung zu übernehmen. Ein junger Geist braucht Platz zum Atmen und keine „keep it in the box“-Mentalität. Dies war der aufschlussreiche Punkt, nun der interessante. Es ist letztlich erfrischend mit welcher Leichtigkeit in diesem Alter Gedankenhürden genommen werden, wo sich bei anderen Mauern aufgebaut haben, die jede Form der Veränderung draußen halten sollen. Eine gesunde und nachhaltige Ernährung? Eventuell sogar mit Insekten als Nahrungsquelle? Das braucht nur etwas mehr Überzeugungsarbeit! Visionen tragen ihren Namen, weil sie sich von simplen Gedanken oder Ideen abheben, das Gewohnte durchbrechen und auf etwas Großes hinauslaufen. Sie machen die besonderen Entwicklungsschübe einer Gesellschaft aus...jetzt muss man sie sich nur noch anhören, gerne auch öfter.