Damit sind Radfahrer im Kernbereich der Ringe nunmehr durchgängig auf der Fahrbahn unterwegs, in der Regel auf breiten und komfortablen Radfahrstreifen. Insgesamt hat die Stadt in den letzten Jahren neun Kilometer Fahrradinfrastruktur durch Umwandlung von Auto- in Radspuren geschaffen.
Statt zwei Spuren für Autofahrer gibt es auf den neun Kilometer langen, umgestalteten Abschnitten der Kölner Ringe nun eine Fahrspur und in der Regel einen 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf den gesamten Kölner Ringen beträgt 30 Stundenkilometer. An den Kreuzungen wurden insgesamt 13 Ampelanlagen erneuert sowie vier weitere Ampelanlagen umprogrammiert. Für das Linksabbiegen wurden für den Radverkehr entlang der Ringe insgesamt 34 „indirekte“ Linksabbieger eingerichtet. Für das Fahrradparken wurden bereits 439 neue Anlehnbügel in den ehemaligen Parktaschen gesetzt.