Veranstaltung in Willich Schiefbahner feiern „Mein Fest 2025“

Schiefbahn · Auf der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft Schiefbahn ging es um geplante Aktivitäten im Ortsteil. Doch nicht nur die Gastgeber stellten ihre Projekte vor.

Im vergangenen Jahr konnten sich Veranstalter und Besucher von „Mein Fest“ über bestes Wetter und viele Darbietungen freuen.

Foto: Norbert Prümen

Die Vorbereitungen für „Mein Fest 2025“ sind bereits angelaufen: Es wird am Sonntag, 22. Juni, stattfinden. Auf der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft Schiefbahn im Kaiserhof ging es aber noch um viele weitere Aktivitäten – von der Wirtschaftsförderung der Stadt, aber auch von Mitgliedern der Werbegemeinschaft.

„Mein Fest“ ist so etwas wie das Flaggschiff der Schiefbahner Werbegemeinschaft. Die Resonanz ist immer erfreulich groß. Und es geht nicht um Begegnungen und Spaß, ein ernstes Thema gehört auch dazu. Der Vorsitzende Rainer Höppner führte dazu aus: „Im vergangenen Jahr ging es um Inklusion, und wir konnten einiges bewegen. In diesem Jahr geht es um ein besonders sensibles Thema, den Kinderschutz.“

Barbara Jäschke, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, erklärte Folgendes: „In Willich gibt es auch entsprechende Probleme, auch wenn sie nicht so an die Öffentlichkeit kommen.“ Sie meinte damit unter anderem Kindeswohlgefährdung, Missbrauch und Armut. Der Kinderschutzbund biete unbürokratische Hilfe und werde sich und seine Arbeit auf „Mein Fest“ vorstellen. „Wir sind sehr auf Spendengelder angewiesen“, erklärte Jäschke.

Erfolgsmeldungen
und neue Mitglieder

Wolfram Flatow ist Vorsitzender des Tennisclubs Schiefbahn. Er hatte eine Erfolgsmeldung zu verkünden: „Unser zweites Standbein ist seit letztem Jahr Padel. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen.“ Padel ist eine mit dem Tennis verwandte Sportart. „Sie ist aber etwas leichter zu erlernen als Tennis“, erklärte der Vorsitzende. Jeden Mittwochabend bestehe die Möglichkeit, Padel einmal auszuprobieren. Am 27. April lädt der Traditionsverein zum Tag der offenen Tür ein.

Drei neue Werbering-Mitglieder sind jetzt hinzugekommen: Heléne Rhodin-Shillingford hat eine Marketingagentur für Unternehmen im Internet; ihr Mann Keith Shillingford arbeitet für den lokalen Handel. Seine Spezialität: eine für die einzelnen Auftraggeber günstige Online-Positionierung. Die Eheleute Singh sitzen derzeit wie auf heißen Kohlen: Ihre Beauty Lounge an der Hochstraße, wo es zuletzt einen gastronomischen Betrieb gegeben hatte, ist fertig eingerichtet, die Pacht ist fällig und das Geschäft darf noch nicht eröffnet werden. Grund für die Verzögerung sei die Nutzungsänderung, die mit Verwaltungsaufwand verbunden ist.

Daniel Meeßen vom Handeslverband NRW mit Sitz in Mönchengladbach zeigte, was Künstliche Intelligenz so drauf hat. Er gab unter anderem Parameter für eine Schaufenstergestaltung für eine Modeboutique ein, und wenig später war ein ansprechender Gestaltungsvorschlag präsentiert.

Rainer Höppner ist so etwas wie der Miterfinder des Heimatshoppens. Danielle Weyers von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein betreut das Projekt „Heimat shoppen“. „Das ist ein Erfolgsmodell“, sagte Höppner. Ziel sei es, dass möglichst viel vor Ort eingekauft wird und nicht im Internet. „Die Innenstädte brauchen unsere Unterstützung“, erklärte Weyers. Die Website ist überarbeitet worden und das neue Logo springt noch schneller ins Auge als das alte.

Dirk Werner vom Förderverein des St.-Bernhard-Gymnasiums warb für die große St.-Bernhard-Party am 17. Mai, ab 19.30 Uhr in der Mensa. Es soll ein Fest für alle werden. Von der Wirtschaftsförderung waren Alina Nicolaye und die neue Leiterin der Wirtschaftsförderung, Birgit von Billerbeck gekommen. Sie warben für den „Willicher Gutschein“, mit dem Arbeitgeber ihre Beschäftigten beschenken können. Der Clou: Gutscheine bis 50 Euro sind steuerfrei. Die beiden Frauen machten auch auf Termine aufmerksam, die nicht in Schiefbahn stattfinden. Da ist zum Beispiel das alle drei Jahre stattfindende Event „Kunst im Kern“. Es wird in diesem Jahr, genauer gesagt am 28. Juni, im Kern von Alt-Willich stattfinden. Ein Projekt für ganz Willich: der „Willicher Mittagstisch“. Gastronomen sind aufgerufen, ihre Mittagessen-Angebote kostenlos in ein Portal einzustellen, damit Mitarbeitende der vielen Unternehmen einen Überblick erhalten, wo sie was in der Mittagspause zu essen bekommen.