Jugendfeuerwehr Meerbusch: Spaß und Können - Kegeln mit dem Schlauch

152 Nachwuchskräfte aus umliegenden Städten bestreiten am Samstag eine Rallye im gesamten Stadtgebiet.

Meerbusch. Am Samstag wird in Meerbusch seit elf Jahren wieder eine Rallye der Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet und Düsseldorf durchgeführt. Die Resonanz ist enorm. An der Veranstaltung werden 19 Gruppen mit insgesamt 152 Jugendlichen, sowie 25 Gäste aus den Städten Dormagen, Düsseldorf, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Neuss und Meerbusch teilnehmen. Die Rallye wird sich über das ganze Stadtgebiet verteilen. Zentraler Anlaufpunkt wird dabei die Feuerwache auf der Insterburger Straße in Osterath sein. "Die Planungen laufen bereits seit Monaten", erläutert Pressesprecher Frank Mohr die Größenordnung der Veranstaltung. "Der Aufwand für die Feuerwehr Meerbusch ist beachtlich." Jede Einheit der Löschkräfte werde in das Geschehen eingebunden. Schließlich müssen die zahlreichen Jugendlichen betreut und verpflegt werden - von den einzelnene Stationen, an denen die Aufgaben bewältigt werden müssen, mal ganz abgesehen. Bei der Rallye müssen Aufgaben an zehn verschiedenen Stationen bewältigt und anschließend noch Fragen beantwortet werden. Mohr: "Das ist eine Mischung aus alltäglichem Feuerwehrgeschäft sowie Freude, Spaß und sozialer Kompetenz." Bestes Beispiel hierfür: Durch das Ausrollen von Feuerwehrschläuchen müssen Getränkeflaschen umgekegelt werden. Aber auch ganz ernsthaft wird es zugehen: An einer anderen Rallye-Station sollen die angehenden Feuerwehrleute demonstrieren, wie ein richtiger Notruf abgesetzt wird. Schaffen es die Teilnehmer, die fünf W-Fragen richtig zu stellen? Auch die Atemschutzstrecke muss durchlaufen werden - ohne Atemschutzgerät, aber mit verdunkelter Maske.

Großen Ehrgeiz, die Rallye zu gewinnen, werden vermutlich die jungen Feuerwehrleute aus Büderich haben. Vor elf Jahren gewannen ihre Vorgänger nämlich das "Heimspiel" auf Meerbuscher Boden.